Primar Dr. Thomas Speil Facharzt für Chirurgie
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Die Darmspiegelung (Koloskopie)

Die Darmspiegelung: Darmkrebsvorsorge
Darmkrebs gehört zu den wenigen Krebserkrankungen, die durch eine vorsorgende endoskopische Untersuchung vermieden werden können. Die Darmspiegelung, auch Koloskopie genannt, gilt als „Goldstandard“ in der Darmkrebsvorsorge.
Bei der Untersuchung wird der gesamte Darm von Innen genauestens begutachtet. Werden Veränderungen im Darm wie etwa Polypen entdeckt, so können diese in den meisten Fällen bereits im Rahmen der Koloskopie schmerzfrei entfernt werden.
90% aller Darmkrebserkrankungen entstehen durch eine Entartung von Darmpolypen. Insofern ist bereits die Entfernung von Darmpolypen die wirksamste Methode, um Darmkrebs zu vermeiden.
Nach erfolgter Koloskopie werden Sie bis zum vollständigen Aufwachen betreut. Diplomierte Pflegemitarbeiter mit Spezialausbildungen im Bereich Anästhesie haben immer ein wachsames Auge auf Sie und achten darauf, dass es Ihnen gut geht.
Und noch eine beruhigende Nachricht: Dank moderner Endoskope und effektiver Prämedikation hat sich das Erleben der Darmspiegelung in den letzten zehn Jahren stark verändert und verbessert. Vor der Untersuchung erhält jeder Patient auf Wunsch ein schmerzstillendes und beruhigendes Medikament. Dieses entspannt, macht angenehm schläfrig und sorgt dafür, dass man die Darmspiegelung in einer Art Dämmerzustand erlebt. Viele Patienten können sich nach der Untersuchung an gar nichts mehr erinnern und stellen erleichtert fest, dass die vorherige (verständliche) Aufregung gar nicht nötig war.
Unangenehm ist am ehesten die Vorbereitung auf die Darmspiegelung. Da der Darm für die Untersuchung gründlich gereinigt werden muss, ist es notwendig, eine spezielle, abführend wirkende Spüllösung zu trinken.

 

 

Wann zur Darmspiegelung?

  • Um das 40. Lebensjahr sollte ein Gespräch mit dem Arzt zur Feststellung von individuellen Risikosituationen (z.B. besonders Verwandte ersten Grades) erfolgen.
  • 1x jährlich ab dem 40. Lebensjahr sollte ein Test auf verstecktes Blut im Stuhl erfolgen (Occult-Test)
  • Um das 50. Lebensjahr sollte eine Koloskopie (Darmspiegelung) erfolgen, die je nach Befund alle sieben bis zehn Jahre wiederholt werden sollte.

 

Risikofaktoren und Warnsignale?

Warum Darmkrebs entsteht, ist heute noch nicht vollständig geklärt. Es gibt allerdings einige Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit, an Darmkrebs zu erkranken, erhöhen.

Risikofaktoren sind:

  • Alter über 50 Jahre
  • Ernährung mit ballaststoffarmer, fettreicher Kost
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa)
  • Darmpolypen (auch Adenome genannt)
  • Fälle von Darmkrebs in der Familie/erbliche Veranlagung
  • Übergewicht und wenig Bewegung
  • Diabetes Typ 2 und Insulinbehandlung
  • Regelmäßiger Alkoholkonsum in größeren Mengen

 

Warnsignale sind:

  • Blut am oder im Stuhl
  • Anhaltender Durchfall
  • Plötzlich auftretende Verstopfung
  • Wechsel von Durchfall und Verstopfung
  • Bauchkrämpfe, die länger als eine Woche andauern
  • Blutarmut und Blässe


Was ist ein Occult-Test?
Der Occult-Test ist neben der Darmspiegelung eine weitere Maßnahme der Darmkrebsfrüherkennung.
Beim Stuhltest wird im Labor nach „okkultem“, das heißt verborgenem Blut gesucht, das von harmlosen Ursachen wie z.B. Zahnfleischbluten oder einer Magenschleimhaut-Entzündung, aber auch von Polypen und Tumoren stammen kann.

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